Im Fokus der Liebe von Juliane Schmelzer

von Juliane Schmelzer

Im Fokus der Liebe

„Wieso sind wir noch am Leben?“, frage ich sie und richte mich auf, was mir noch mehr Schmerzen verursacht.

„Weil ich ihnen alles gesagt habe, was sie wissen wollten“, flüstert sie mir zu und ich sehe, wie Tränen über ihre Wangen rinnen.

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Eric kann den Tod seines besten Freundes nur schwer verkraften und dies belastet die beginnende Beziehung zu Joselyn. Während die beiden versuchen, sich über ihre Gefühle klar zu werden, gerät Claire unter Mordverdacht. Wird das neu zusammengestellte Team ihr helfen können? Und was ist eigentlich aus Miller, Samira und Harper geworden?
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Die Fortsetzung zu »Im Fokus der Vergangenheit« erzählt nicht nur von den ungeahnten Herausforderungen, denen sich Joselyn und Eric plötzlich gegenübersehen, sie gibt auch einen Rückblick auf die vergangene Beziehung zwischen Eric und Claire.

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Alkoholiker/in – Na und? von Sigrid Lichtweg

von Sigrid Lichtweg

Alkoholiker/in – Na und?

Mein Name ist Sigrid. Ich bin Alkoholikerin und heute dankbar trocken.

Ich lebe. Ich bin zufrieden und sammle viele Glücksmomente. Trotzdem!

Das Leben ist zu schön, um es im Alkoholnebel untergehen zu lassen.

Irgendwann kommt vielleicht für jeden Menschen die Zeit des Überlegens, wie er die ganzen zurückliegenden Jahre sein Leben gelebt hat oder eher nicht gelebt hat, weil er sich zum Sklaven des Alkohols machte.

Es gibt eine Lösung aus diesem Schlamassel, tue einfach den ersten Schritt.

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Achtung der Countdown läuft bereits I – Erfahren wir bald die Wahrheit? von Alessandro de Poloni

von Alessandro de Poloni

Achtung der Countdown läuft bereits I – Erfahren wir bald die Wahrheit?

Wir durchlaufen derzeit eine Sinneskrise, da sich die verschiedenen Systeme, Programme und Ideologien als wenig hilfreich erwiesen haben. Jedes neue Attentat von Terroristen, jedes neue Flugzeugunglück, jede neue politische Entscheidung und jede neue Naturkatastrophe rufen mehr und mehr Irritationen und die Frage nach dem „Warum“ auf.

Die Menschen scheinen hilflose Geiseln einer Wirklichkeit zu sein, die sie nicht mehr vollständig kontrollieren können, weil sie nicht, nur teilweise oder gar falsch informiert werden.

Dieser erste Teil einer Trilogie gibt u. a. auch Einblicke in Geschehnisse, welche vielen von uns vorenthalten werden. Der Inhalt sollte jedoch nicht als Verschwörungsmaterial verstanden werden, sondern als eine Möglichkeit, durch Aufklärung wieder Mut zur Selbstbestimmung zu bekommen, und um zu erkennen, dass wir Menschen eben keine hilflose Geiseln sind, sondern machtvoll und wichtig. Weiterhin beabsichtigt der Autor mit seiner Trilogie, die Spreu vom Weizen zu trennen, also was ist „hochstilisierte Halbwahrheit“ und wie wird der Mensch tatsächlich manipuliert. Gleichzeitig zeigt er einen Weg auf, wie jeder Einzelne mutig die Augenbinde abnehmen und freiwillig durch sein Denken und Handeln die Geschehnisse beeinflussen, ja sogar ändern kann.

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Spielend in den Krieg von Sammlung Wolfgang Morawe

von Sammlung Wolfgang Morawe

Spielend in den Krieg

Nach der erfolgreichen Ausstellung mit Gesellschaftsspielen „Die Reise im Karton“,die der Geschichte des Reisens gewidmet war, wendet sich Wolfgang Morawe jetzt mit sei­nem Buch „Spielend in den Krieg“ der Darstellung eines weiteren zeitgeschichtlichen Themas zu. Schwerpunkt ist dieses Mal eine Epoche, nämlich die Kaiserzeit, die mit dem Ersten Weltkrieg zu Ende ging. Wieder kann gezeigt werden, dass Brettspiele – sie heißen nicht umsonst Gesellschaftsspiele – in Form und Inhalt (thematischer Anknüp­fung und Spielgestaltung) Ausdruck des Zeitgeistes sind und damit gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht hier die Darstel­lung eines das Kaiserreich durchziehenden Grundmusters, nämlich das merkwürdige Verhältnis von Krieg und Spiel, dem Krieg als Spiel, ein Verhalten, an dem noch Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs festgehalten wurde. Über 800 Exponate (bei etwa 1.500 Abbildungen), vorrangig Gesellschaftsspiele, aber auch Blechspielzeug, Bil­derbücher und sonstiges Spielzeug, sowie Dokumente aller Art vermitteln ein Bild von der Kaiserzeit und geben einen Eindruck davon, was die Menschen in dieser Zeit be­wegt hat, dies allerdings aus der bisher ganz ungewohnten Perspektive des Umgangs, bei der Jugend wie auch den Erwachsenen, mit Produkten der Unterhaltungskultur. Dem Leser, sei er nun Sammler oder mehr historisch interessiert oder beides, wünscht Wolfgang Morawe ein sowohl kurzweiliges als auch zur Nachdenklichkeit anhaltendes Lesevergnügen.
Wolfgang Morawe, 1943 in Düsseldorf geboren, lehrte bis zu seiner Pensionierung als Oberstudienrat die Fächer Deutsch, Französisch, teilweise auch Kunst an verschiede­nen Düsseldorfer Gymnasien. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer widmet er sich der Malerei und lebt abwechselnd in Deutschland und Südfrankreich, wo er diverse Aus­stellungen als Maler hatte.
Er sammelt seit über 40 Jahren historisches Spielzeug, wobei im Mittelpunkt seiner Sammlertätigkeit die Gesellschaftsspiele stehen und sein Interesse dem gilt, was diese uns über die Vergangenheit erzählen können.

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Europa – Was ist das? – von H.J. Juranek

von H.J. Juranek

Europa – Was ist das?

Was ist Europa? Was macht die gemeinsame Identität der Völker dieses Kontinents aus? Die Beantwortung dieser Frage fällt vielen Europäern immer noch schwer. Politiker, Philosophen, Schriftsteller, auch Journalisten geben hierzu unzureichende Antworten. Die Identitätsfrage ist jedoch in der heutigen Zeit besonders wichtig, auch weil Europa sich in einer Auseinandersetzung mit der Islamischen Welt befindet.
Dieser Text soll einen Beitrag dazu leisten, zu erkennen, dass es die naturwissenschaftliche Denkweise ist, die die Identität Europas stark geprägt hat. Sie hat maßgeblich alle Wissenschaften geprägt, die Technik sowieso, sondern auch Gebiete, wie die Rechtsprechung, die Religion, ja sogar die Ethik.
Die Entwicklung dieser Denkweise begann mit der griechischen Philosophie der Logik. Sie wurde vollendet mit den beispielsetzenden Arbeiten J. Keplers und T. Brahes. Ohne sie wäre die europäische Aufklärung Stückwerk geblieben. Die vier Jahrhunderte nach J. Kepler und T. Brahe bewirkten, dass auch einer glaubensgesteuerten Gesellschaft in Europa mehrheitlich eine vernunftgesteuerte Gesellschaft wurde.
Es ist der Begriff der „Wahrheit“, den die Erkenntnistheorie der Naturwissenschaft rigoros formulierte und durchsetzte. Diese praktizierte Erkenntnistheorie war es, die bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Alleinstellungsmerkmal Europas wissenschaftlich technisch, militärisch und wirtschaftlich ausmachte.
Ein wesentlicher Teil des Buches ist konsequenter Weise der Definition „Wahrheit“ gewidmet, so wie sie in der Naturwissenschaft verwendet wird. Sie ist für einen Europäer ob bewusst, oft auch unbewusst die ausschließliche Definition. Trotzdem empfehle ich, diese Kapitel mit genügend Muße zu lesen.

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