Tipp des Monats

Jeden Monat ein neuer Schreibtipp oder ein Tipp zur Veröffentlichung für unsere Autoren und Autoren, die endlich einen Verlag wie unseren finden wollen.

Tipp des Monats – Dezember

♦ Der Schreibtipp für den Dezember♦

Der Dezember steht natürlich unter dem Zeichen von… Weihnachten!

Und auch in der eigenen Geschichte kann Weihnachen eine Rolle spielen… oder vielleicht das Christentum… oder einfach der Glaube?

Geben Sie Ihren Protagonisten die Möglichkeit zu glauben. Eine Kultur wird meist von der vorherrschenden Religion mitbestimmt, eine Person entscheidet oftmals so, wie es der Glaube von Kindesbeinen an eingegeben hat – auch wenn man kein Kirchengänger ist oder nicht wirklich den Ramadan mitmacht.

Es geht nicht darum, dass der Protagonist in seinem Glauben verankert sein muss – aber es gehört dazu sich als Autor zu überlegen, wie der Protagonist agiert.

Wo ist er aufgewachsen, und was sind die Gepflogenheiten im Geburstland und dort, wo er jetzt wohnt? Geht man Sonntags in die Kirche, die Läden haben geschlossen und man genießt den Tag mit der Familie? Oder aber geht man Freitags in die Moschee, zumindest die Männer, und was macht man als Frau in dieser Zeit? Solche Themen mitzudenken machen den eigenen Roman authentischer und helfen den Lesern besser, das Setting nachzuempfinden.

Tipp des Monats – November

♦ Der Schreibtipp für den November♦

Der November ist grau. Nebel kriecht über die Erde, morgens gibt es den ersten Reif, die Bäume verlieren endgültig ihre Blätter…

Und dennoch gibt es warmes Licht, strahlende Sonnenuntergänge und bezaubernde Anblicke von Nebelschwaden über Wiesen und Auen.

Der November ist die richtige Zeit, um über die Gefühlslage seiner Protagonisten nachzudenken. Ja, es gibt schon viel zu viele schlechte Liebesromane. Aber dennoch: die erfolgreichsten Bücher beinhalten Liebe – zumindest irgendwo.
In beinahe jeder Serie spielt eine Liebesbeziehung eine Rolle – vielleicht nicht die Hauptrolle, aber ein Sidekick ist eigentlich immer dabei.

Also überlegen Sie sich: gibt ihr Stoff nicht die Möglichkeit ihm noch mehr Gefühle einzuhauchen? Ein kleines Flittern, etwas Kribbeln? Es geht darum Kitsch zu vermeiden und dem Leser die Möglichkeit zu bieten, sich noch besser mit den Protagonisten in den Büchern identifizieren zu können. Und da hilft oftmals schon die Vorstellung von Liebe und Romantik in einer grauen Welt.

Tipp des Monats – Oktober

♦ Der Schreibtipp für den Oktober ♦

Endlich Oktober – der goldene Oktober!

Wir hoffen noch, dass der Oktober hält, was das Jahr bisher versprochen hat, und uns noch einige warme Wochen erwarten. Und weil es Oktober ist, und weil das Schlosser Verlagshaus in der Nähe von München sitzt, ist ein Thema natürlich: Das Münchner Oktoberfest!

Jedes Jahr findet es statt, über zwei Wochen lang, auf der Theresienwiese in München, und nimmt die ganze Stadt in Anspruch, hält Polizei, U-Bahnfahrer und Hotelbesitzer in Atem, ebenso wie den Rest der „normalen“ Bevölkerung.

Im eigenen Roman sollten solche weltbekannten Veranstaltungen durchaus mit einbezogen werden, um die Realität näher zu bringen. Berücksichtigen Sie in Ihrem Buch die regionalen Begebenheiten und saisonale Besonderheiten.

Es geht nicht darum, einen Regional-Krimi zu schreiben. Aber sollte z.B. der Roman/die Geschichte in München spielen, und das evtl. zur Herbstzeit, dann sollte die „Wiesn“ auf irgendeine Art und Weise eine Erwähnung finden – denn wenn nicht, dann wirkt das für jeden einigermaßen unterrichteten Leser schnell unrealistisch.

Informieren Sie sich also über das „Setting“, in dem ihr Roman spielt.
Welche Feiertage sind relevant? Wann haben die Geschäfte geöffnet (z.B. in Bayern nicht am Sonntag)? Gibt es Veranstaltungen, die weithin bekannt sind? Finden z.B. Messen oder Ausstellungen statt, die Einfluss auf das tägliche Leben nehmen?

Solche Themen in seinen Roman einfließen zu lassen, geben ihm Verbindung zum täglichen Leben und lassen ihn noch realistischer wirken!

Tipp des Monats – September

♦ Der Schreibtipp für den September ♦

Der September ist da – und der Sommer schon fast vorbei.
Wussten Sie, dass der September im römischen Kalender eigentlich der SIEBTE Monat des Jahres war? Daher auch der Name – September – Septem (lateinisch) = sieben.
Erst mit dem gregorianischen Kalender wurde der September zum neunten Monat des Jahres und die beiden Monate Januar und Februar wurden quasi vorne an das Jahr gehängt.

Das Wissen, woher die Namen kommen, die man in seinen Büchern verwendet, ist sehr hilfreich. Oftmals werden bestimmten Namen besondere Eigenschaften zugeschrieben, sie werden mit bestimmten historischen Personen oder Ereignissen verknüpft, aber auch mit Epochen oder Zeiten. Somit sind manche Namen dem Leser zugänglicher als andere Namen, werden oftmals bereits in Schemata gepresst und „passen“ augenscheinlich besser zu einigen Charakteren als andere Namen.
Das bedeutet nicht, dass eine Oma im Laden immer Emma heißen muss. Für den Autor sollte es aber wichtig sein, dass er sich darüber Gedanken gemacht hat, welche Namen warum zu seinen Charakteren passen. Das kann auch ein Stilbruch sein oder ein Spiel mit Erwartungen – aber der Autor muss sich dessen bewusst sein, wie sich die Namen auf die Charaktere seiner Protagonisten und auf die Wahrnehmung der Leser auswirken können.

Schreibtipp des Monats September

Tipp des Monats – August

♦ Der Schreibtipp für den August ♦

Im August ist es meist heiß, es ist Sommerzeit und Ferienzeit.Vielen Autoren fällt es in dieser Zeit schwer sich zu konzentrieren und sich wirklich hinzusetzen und weiter am Roman, der Biographie, dem Krimi zu schreiben oder aber weiter zu forschen für das Sach- oder Fachbuch.
Das ist eigentlich auch nicht weiter schlimm, denn man muss den Sommer ausnutzen, wenn er da ist. Allerdings: wir empfehlen IMMER das eigene Notizbuch dabei zu haben. Alle Ideen, Anregungen, Fragen, die einem während des Tages in den Sinn kommen, sollten dort gesammelt werden.

Spätestens zur kälteren Jahreszeit kann man diese Notizen und Mitschriften dann ganz in Ruhe durchgehen, überarbeiten und in seine aktuelle Arbeit einfließen lassen.

Also – notwendige Ausstattung für einen Autor:

– ein Notizbuch.

Schreibtipp des Monats August

Tipp des Monats – Juli

♦ Der Schreibtipp für den Juli♦

Der Juli ist ein richtiger Sommermonat – doch was tun, wenn man gerade an etwas ganz anderem schreibt? Der Krimi spielt in Island oder in der Erinnerung regnet es durchgehend auf dem Familienfest?

Um sich weniger ablenken zu lassen, hilft oftmals die „Gegenteiltherapie“. Wenn es zum Beispiel draußen richtig warm ist, dann lässt man sich etwas einfallen, was genau das Gegenteil bedeutet und schreibt dies auf. So erweitert man seine Möglichkeiten und löst sich aus dem Alltag um in sein Schreiben einzutauchen.

Überlegen Sie sich: Ein Sommertag, 27 Grad, draußen spielen Kinder, Vögel zwitschern, Menschen sitzen auf der Parkbank,

Das Gegenteil: Eine stürmische Nacht, es ist eisig, frostig. Man hört, man sieht sie nicht, eine einsame Frau auf dem Moor wandern, hört das Knirschen der gefrorenen Grashalme. Ein Bach läuft entlang eines Deichs, das Wasser fließt unterirdisch entlang der Eisschicht, die den Bach bedeckt. Sonst hört man keine Geräusche, keinen Vogel, keine Insekten. Nur den Wind, den Bach und das Knirschen jedes einzelnen Schritts auf der gefrorenen Erde.

… na, verstehen Sie jetzt, was mit der Gegenteiltherapie bewirkt wird? Man holt sich dadurch selbst in eine andere, fiktive Umgebung und löst sich aus der „aufgezwungenen“ Umgebung.

Probieren Sie es gleich aus! (Die Gegenteiltherapie funktioniert auch im Winter – nur andersherum.;))

Tipp des Monats Juli